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Frank Gareis

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58513 Lüdenscheid

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Schornsteinfegerkosten wieder absetzbar

Zu Anfang des Jahres wurden die Meß- und Überprüfungstätigkeiten als nicht absetzungsfähige Gutachtertätigkeit eingestuft. Nur die reine Kehrtätigkeit blieb absetzbar. Das führte bei pauschalen Mischrechnungen zu erheblichen Problemen und Verwirrungen bei uns sowie auch bei den Steuerberatern. Dieses ist nun wieder zurückgenommen worden: Steuer.pdf

Ärger mit dem neuen Energieausweis

Der Ärger ist groß, wenn das zu verkaufende Eigenheim trotz energiesparender Maßnahmen auf dem Energieausweis als schlecht dargestellt wird. Mit der neuen EnEV seit 2014 ist eine andere Vergleichsskala eingefügt worden, die den energetischen Zustand der Gebäude dramatisch schlechter darstellt. Wo 2014 ein Enenergiebedarf von 250 kWh(m²a) noch als "Durchschnitt Wohngebäude" bezeichnet wurde, liegt der "Durchschnitt Wohngebäude" im Jahr 2015 auf einmal bei 150 kWh(m²a). Dieses ist möglicherweise eine politisch motivierte Änderung, um die Sanierungbereitschaft zu intensivieren, aber ein Ärgernis beim Verkauf. Es ist hilfreich den Hintergrund ggf. erklären zu können. Hier der Vergleich :

Energieausweis 2013 - Energieausweis 2014

Öko-Design-Richtlinie

Nach dieser Richtlinie dürfen seit September 2015 nur noch effiziente Heizsysteme auf den Markt gebracht werden, womit, abgesehen von Ausnahmen, nur noch Brennwert-Heizsysteme infrage kommen. Das gibt Probleme beim Austausch einer Heizung an mehrfachbelegten Schornsteinen. Näheres vom DIBt hier : EnEG_Staffel6.pdf

Änderungen des Berufsbildes 2013

Zum neuen Jahr treten die von der EU geforderten gesetzlichen Änderungen in Kraft, deren Umsetzung einen wesentlich höheren Verwaltungsaufwand und damit auch höhere Kosten mit sich bringt. Der Beruf des Bezirksschornsteinfegermeisters wird in zwei Berufe unterteilt. Zum einen werden die reinen Kehr- und Meßtätigkeiten dem freien Markt zugeführt und dürfen von allen Personen ausgeführt werden, welche im Schornsteinfegerregister der BAFA geführt werden. Für die Meßtätigkeit ist dabei gemäß VDI-Richtlinie 4208-1 zusätzlich eine Zertifizierung nach ISO 9001 nachzuweisen. Um einen bezirksfremden Schornsteinfegermeister zu beauftragen, muß diesem der Feuerstättenbescheid des Bezirksschornsteinfegermeisters vorgelegt werden, welchen jeder Hauseigentümer mit Feuerstättenbetrieb bis Ende 2012 bekommen hat. Danach müssen gemäß den Fristen des Feuerstättenbescheides vom Hauseigentümer Formblätter als Bestätigung der Arbeitsausführung des fremden Schornsteinfegers an den Bezirksschornsteinfegermeister gesandt werden. Der Bezirksschornsteinfegermeister dient damit als Aufsichtsbehörde für den bezirksfremden Schornsteinfeger, darf aber auch weiterhin die nun privatrechtlichen Kehr- und Meßtätigkeiten für die Hauseigentümer durchführen. Zum anderen wird 2013 aus dem Bezirksschornsteinfegermeister (BSM) ein "bevollmächtigter Bezirkssschornsteinfeger" (bBS), welcher Feuerstättenschauen durchführt und Feuerstättenbescheide erläßt, Bauabnahmen an Feuerungsanlagen vornimmt, Kaminofenprüfungen nach 1.BImSchV durchführt und Dämm- und Effizienzprüfungen nach EnEV vornimmt, um nur die vordringlichsten hoheitlichen Aufgaben zu nennen. Durch Erlaß eines Verwaltungsaktes, wie den Feuerstättenbescheid, ist der Bezirksschornsteinfeger gemäß VwVfG §1 Abs.4 offiziell zur Behörde geworden und gehört gleichzeitig gemäß SchfHwG §8 Abs.2 als Gewerbetreibender dem Schornsteinfegerhandwerk an. Diese Doppelfunktion privatrechtlicher und hoheitlicher Aufgaben gehörte in ähnlicher Form schon immer zum Berufsbild. Der Wegfall der festen Einkommensregelung nach Besoldungsstufe soll durch die erfolgte Aufhebung des Nebentätigkeitsverbotes kompensiert werden, wodurch erstmalig unternehmerisch gewinnorientierte Aktivitäten möglich und erwünscht sind. Die widersprüchliche Zusammensetzung zwischen unabhängiger Verwaltung und abhängiger Dienstleistung wurde bewußt in Kauf genommen und erwartet von uns eine erweiterte charakterliche Befähigung zur klaren Trennung beider Tätigkeitsfelder.

Bezirkswechsel 2012

Zum 01.04.2012 bin ich in den Lüdenscheider Bezirk MK-30 versetzt worden. Der Bezirk MK-38 (Hemer/Menden) wurde von mir bis zum 30.04. noch kommissarisch verwaltet und zum 01.05. neu vergeben. Ich bedanke mich bei allen Kunden in Hemer/Menden für die jahrelange gute Zusammenarbeit !  Auf der anderen Seite freue ich mich nach der Pensionierung meines geschätzten Kollegen Werner Keßler nun als neuer BSM im Bezirk MK-30 wieder in meiner Heimatstadt tätig werden zu dürfen.